JÜRGEN WIRTZ PROFESSIONAL SOUND ENGINEERING
  WILLKOMMEN
  DIENSTLEISTUNGEN
    + TONMISCHUNG
    + MASTERING
    + TONAUFNAHME
    + MUSIKPRODUKTION
    + UNTERRICHT
  ÜBER MICH
  STUDIO
  PARTNER
  REFERENZEN
  TIPPS UND TRICKS
  KONTAKT
  KUNDEN LOGIN
   


Mastering

Jürgen Wirtz bietet (Stem-)Mastering* im eigenem Tonstudio an.

Das sogenannte Stem-Mastering bringt deutlich bessere Ergebnisse als herkömmliches Pre-Mastering. Dabei ist nicht (nur) 'Lautheit und Druck' gemeint, sondern musikalischer Ausdruck und Qualität. Jürgen Wirtz hat sich auf diese Technik spezialisiert. Klassisches Pre-Mastering setzt er bei eigenen Produktionen und Mischungen ein, da in diesem Fall die Vorgaben schon nah am Master sind. Stets werden die Normvorgaben der 'Pleasurize Music Foundation'* eingehalten, um qualitativ hochwertige und dynamische Musik zu gewährleisten.

*Die richtige Bezeichnung ist 'Pre-Mastering', 'Mastering' erfolgt im Presswerk. Unter Musikern wird aber von Mastering gesprochen wenn Pre-Mastering gemeint ist.

*Mehr über die 'Pleasurize Music Foundation' finden sie hier.

 

Falls Sie mit Mastering noch nicht vertraut sind gibt es im nun Folgendem etwas Hintergrundwissen über dieses komplexe Thema.

Pre-Mastering ist die letzte technische Kontrolle in der Produktionskette, und primäres Ziel ist es ein einheitliches Album zu schaffen sowie zeitgleich einen stilistisch passenden und kompatiblen Klang zu garantieren.

Viele Produzierende verlassen sich in der Mischphase auf "Wunder im Mastering". Klassisches Mastering wird selbst von Branchenprofis überschätzt. Eine gute Mischung kann zu einer sehr guten werden, eine Befriedigende zu einer Guten - Aber eine mangelhafte Mischung reicht oft nur für ein sagen wir "ausreichendenes Master".

Die Möglichkeiten eine Stereoaufnahme im Mastering zu bearbeiten sind eingeschränkt und müssen behutsam erfolgen. Bitte lassen Sie sich nicht dazu verleiten die Mischphase zu vernachlässigen - eine gute Mischung ist grundlegend!

Jede Bearbeitung im Mastering beeinflusst die Balance der Instrumente zueinander. Im Falle eines Mischfehlers, beispielsweise wenn ein Instrument zu schwach vertreten ist, wird beim hinzufügen nötiger Energie im entsprechenden Frequenzbereich auch der Energieanteil anderer Instrumente in diesem Bereich erhöht. Diese Fehler sind relativ einfach in der Mischung zu korrigieren, im konventionellen Mastering führt ein Korrekturversuch zu "Versuchsreihen" um mit verschiedenen technischen Möglichkeiten diesen Fehler zu korrigieren. Leider weiss man nie vorher inwieweit dieser Prozess auch Erfolg hat... kurzum:

Oft sind Fehlerkorrekturen im Mastering zeitaufwändig und ein Kompromiss.
Wir verwenden daher statt des klassischen Masterings das moderne Stem-Mastering Verfahren, denn Klangoptimierung und Korrekturen sind hier deutlich einfacher und optimaler zu realisieren.


Stem-Mastering

Stem-Mastering ist das Mastern mit Hilfe von Gruppenspuren einer fertigen Mischung. Das bedeutet anstelle von einer Stereo-Spur wird der gemischte Song in einzelnen Stereo-Gruppen ausgespielt. Das minimalste und populärste Stem-Mastering ist die Ausspielung des Songs als Instrumental-Gruppe und als separate Gesangs-Gruppe (oft nochmals unterteilt in Lead-Vocal und Backing-Vocal Gruppe). Da in vielen Fällen ohnehin eine Instrumental und Playback-Version gewünscht sind, können diese durch Stummschalten der entsprechenden Gruppen direkt ausgespielt werden.

Insbesondere wenn keine optimalen Bedindungen während der Mischphase gegeben sind empfiehlt es sich die Mischung nach Fertigstellung in mehrere Gruppenspuren auszuspielen.

Bei modernen Musikstilen ist es wichtig Bassdrum, Snaredrum und Bass separat auszuspielen. Die restlichen Rhythmusinstrumente wie Hihat, Becken und Percussion werden zusammen auf einer weiteren Stereo-Spur ausgespielt. Weitere mögliche Gruppen sind E-Gitarren, Keyboard und Solo-Instrumente. Bei traditioneller Musik wie z.B. Swing oder Big Band kann die Mischung in den einzelnen Instrumentengruppen ausgespielt werden.

Im Stem-Mastering kann eine Bearbeitung auch auf einer der Gruppenspuren erfolgen. Ein zu leises oder lautes Solo kann einfach im Pegel gefahren werden. Wie man sich vorstellen kann bietet diese Technik eine einfache, zusätzliche Möglichkeit die gelieferte Mischung effizienter im Mastering zu bearbeiten.

!! Bitte keine normalisierten Audiodateien senden !!

Bitte senden Sie die einzelnen Audio-Stems stets im Originalpegel. Verzichten Sie unbedingt auf sogenanntes "normalisieren" der Audio-Dateien. Es ist wichtig das die einzelnen Spuren im Verhältnis der Mischung geliefert werden, damit im Stem Mastering auch von ihrer Mischung ausgegangen werden kann. Normalisieren führt neben einer unnötigen Berechnung zu völlig anderen Mischverhältnissen!

Format von Audiodateien

Bitte nehmen Sie ihre Signale stets in 24 Bit Auflösung auf. Auch wenn ihre Musik am Ende im 16 Bit Format auf CD gepresst wird erreichen sie so eine deutlich höhere Qualität. Die Aufnahme und Bearbeitung in 24 Bit benötigt nicht wesentlich mehr Leistung ihres Computers und belegt nur 50% mehr Speicherplatz auf ihrer Festplatte. Die aufgenommene Dynamik ist aber 512-fach grösser:

eine 16 Bit Datei löst mit 32.768 Punkten,

eine 24 Bit Datei löst mit 16.777.216 Punkten auf (48 dB Differenz).

Wir unterstützen alle Abtastraten bis 192 kHz (Samplingrate). Bitte liefern Sie uns ihre Dateien immer in dem Audioformat an in dem sie aufgenommen wurden. Sie müssen nicht unbedingt in 192 kHz oder 96 kHz arbeiten, die meisten Projekte werden nach wie vor in 44.1 kHz (Musik) oder 48 kHz (Film) aufgenommen und gemischt. Die hohen Abtastraten sind kritischer zu bewerten als die Dynamik der Bit-Auflösung, vorallem im Bezug auf das Verhältniss von Rechenleistung zu verbesserter Audioqualität. Tipp: Wenn sie einen akustischen Song mit kleiner Instrumentierung aufnehmen (z.B. Solo-Konzertgitarre oder ein Jazz-Trio) schadet es nicht die wenigen Spuren in 96 oder 192 kHz aufzunehmen. Bei einem aufwändigen Rock, Pop oder elektronischen Projekt ist es oft besser in 44.1 kHz zu arbeiten, damit nicht aufgrund mangelnder Rechenleistung Abstriche in der Produktionsphase gemacht werden müssen.


Zurück  »

   
   Impressum